Die Steine, die nur im symbolischen Sinn zum Stolpern gedacht sind, erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Broschüre informiert über Einzelschicksale. Seit 1993 gibt es das Projekt "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig, das die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft lebendig hält. Demnig lässt vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig ein. Inzwischen liegen solche "Stolpersteine" in mehr als 300 Orten in Deutschland, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.