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Museen

Heimathaus Irmintraut: In unmittelbarer Nähe zur Kirche, am Cato-Bontjes-van-Beek-Weg, steht im Zentrum Fischerhudes seit 1764 der Tietjenhof, einer der 18 alteingesessenen Bauernhöfe des Ortes. In dem großen Bauernhaus ist seit 1934 das Museum und Heimathaus Irmintraut untergebracht. Das Haus, das von dem aus Fischerhude stammenden Schuldirektor Heinrich Schloen erworben und zu einem Heimathaus umgebaut wurde, wurde nach der früh verstorbenen Tochter "Irmintraut" benannt.

Das für die Fischerhuder Gegend typische Zweiständerhaus für Mensch und Tier wurde im Laufe der Jahre durch einen Kornspeicher, ein Backhaus und einen Bootsschuppen erweitert. Der Schuppen erzählt noch aus jener vergangenen Ära, als jeder Hof über Wasserläufe mit der Wümme verbunden war. Beim Eintreten in das Bauernhaus gelangen die Besucher direkt in das Flett. Dieser Raum war damals Mittelpunkt des bäuerlichen Lebens. Die original eingerichteten Räumlichkeiten entführen die Gäste in die Vergangenheit. Adresse: Kirchstr. 2, Tel.: 04293/7186

Otto Modersohn-Museum, In der Bredenau 95, Tel.: 04293/328, Fax.: 04293/1435, Mail: info@modersohn-museum.de, Homepage: www.modersohn-museum.de

Inmitten der Fischerhuder Wümmewiesen liegt das Otto Modersohn-Museum. Das Ausstellungsgebäude hat sich seit der Eröffnung im Jahr 1974 vom Nachlassmuseum zum beliebten Ausflugsziel für Kunstinteressierte etabliert. Inspiriert von der idyllischen Landschaft Fischerhudes, fand Otto Modersohn (1865-1943), der Fischerhude zu einem Ableger des 1889 gegründeten Künstlerdorfes Worpswede machte, weil er nach dem Tod seiner Frau in das stille Dorf gezogen war, hier den geeigneten Entstehungsort für viele seiner Bilder, Zeichnungen und Skizzen. Im renovierten Anbau erfahren die Gäste anhand einer umfangreichen Kunstsammlung Interessantes über den Werdegang des Künstlers von der Jugend- und Akademiezeit bis zur Reife des Spätwerks. Sonderausstellungen gewähren zusätzlich tiefgründige Einblicke in die Arbeiten des Malers, der 1889 die Fischerhuder Malerkolonie gründete. Ebenso sehenswert ist der separate Raum, in dem Bilder von Modersohns zweiter Ehefrau, der Künstlerin Paula Modersohn-Becker, ausgestellt sind.

 

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