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Künstlerdorf Fischerhude

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Heimathaus Irmintraut

In unmittelbarer Nähe zur Kirche, am Cato-Bontjes-van-Beek-Weg, steht im Zentrum Fischerhudes seit über 400 Jahren der Tietjenhof, einer der 18 alteingesessenen Bauernhöfe des Ortes.

In dem großen Bauernhaus ist seit 1934 das Museum und Heimathaus Irmintraut untergebracht. Das Haus, das von dem aus Fischerhude stammenden Schuldirektor Heinrich Schloen erworben und zu einem Heimathaus umgebaut wurde, wurde nach der früh verstorbenen Tochter "Irmintraut" benannt.

Das für die Fischerhuder Gegend typische Zweiständerhaus für Mensch und Tier wurde im Laufe der Jahre durch einen Kornspeicher, ein Backhaus und einen Bootsschuppen erweitert. Am Hausbalken vorne über der Grootdör steht neben einem Segenspruch die Jahreszahl 1768, die für eine Erneuerung der Außenwände, die ursprünglich in Lehmfachwerk ausgeführt waren und der Erweiterung des Bauernhauses um ein Fach für die Pferdeställe, steht. Der Schuppen erzählt noch aus jener vergangenen Ära, als jeder Hof über Wasserläufe mit der Wümme verbunden war. Beim Eintreten in das Bauernhaus gelangen die Besucher direkt in das Flett. Dieser Raum war damals Mittelpunkt des bäuerlichen Lebens. Die original eingerichteten Räumlichkeiten entführen die Gäste in die Vergangenheit.